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Schulung

Templates

9.5 Templates

Templates (Gestaltungsvorlagen) definieren das Erscheinungsbild der Website: Frontend-Templates sind für die Ansicht, welche sich den Seitenbesuchern präsentiert, zuständig und Backend-Templates steuern die Ansicht in der Verwaltung der Website.

Frontend-Templates werden in der Regel nach dem Einsatzzweck der Website ausgewählt bzw. erstellt, um ein möglichst konsistentes Erscheinungsbild zu gewährleisten. Es ist möglich, auf einer Website mehrere Templates zu verwenden, welche beispielsweise unterschiedlichen Menüpunkten zugeordnet sind.

Backend-Templates müssen vermutlich nicht geändert werden, sie beeinflussen die Ansicht der Administration der Website. Standardmässig wird in Joomla 4 ein optimiertes und responsives Template (Atum) mitgeliefert.

Es gibt Tausende Templates verschiedener Hersteller für beinahe jede Gelegenheit/jeden Einsatzzweck. Einige müssen käuflich erworben werden, andere werden kostenlos zum Download angeboten.

Installation

Funktioniert gleich wie die Installation von Komponenten, Modulen und Plugins:

  • Installationspaket (.zip) auf den lokalen Rechner herunterladen

  • Im Backend der Website (Administration) Installieren → Erweiterungen wählen

  • Paketdatei auf den Dropdown-Bereich ziehen oder per Klick auf den Button auswählen.

  • Template wird automatisch installiert. Die Zuweisung erfolgt über Templates → Site Template Stile

PageBuilder, Frameworks

Ich empfehle es grundsätzlich nicht, Gratis-Versionen von Templates zu verwenden, da diese oftmals weniger Möglichkeiten und Funktionen bieten und einige ziemlich schlecht programmiert sind.

Was sich hingegen bewährt hat, ist der Einsatz sogenannter Template-Frameworks, welche oftmals mit eigenem PageBuilder zur Kreation von Beiträgen ausgeliefert werden. Die PageBuilder enthalten vorgefertigte Content-Elemente, die im Layout der Seite platziert und dann mit Inhalt befüllt werden.

Einige Template-Frameworks

Gantry

Bietet einen Layout-Manager, Menü-Designer, komprimierte CSS- und JS-Dateien / kostenlos

Gantry
Helix

Inkl. Menü-Designer, auf Bootstrap-Basis / Framework kostenlos, PageBuilder kostenpflichtig

Helix
T4

Inkl. Layout-Builder, auf Bootstrap-Basis / kostenlos, erfordert Registrierung

T4
Astroid

Framework, inkl. Layout-Builder / kostenlos

Astroid
yootheme

Framework UIkit, inkl. PageBuilder / kostenpflichtig

yootheme

Links

Joomla Dokumentation Joomla Templates

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Joomla

9. Joomla

Joomla! ist ein kostenloses und quelloffenes Content-Management-System (CMS) für die Veröffentlichung von Webinhalten. Im Laufe der Jahre hat Joomla! mehrere Preise gewonnen. Es basiert auf einem Model-View-Controller-Webapplikations-Framework, das unabhängig vom CMS verwendet werden kann und es Ihnen ermöglicht, leistungsstarke Online-Anwendungen zu erstellen.

Joomla! ist eine der beliebtesten Website-Software, dank seiner globalen Gemeinschaft von Entwicklern und Freiwilligen, die dafür sorgen, dass die Plattform benutzerfreundlich, erweiterbar, mehrsprachig, zugänglich, reaktionsfähig, suchmaschinenoptimiert und vieles mehr ist. Joomla ging aus dem Projekt Mambo hervor und basiert auf PHP.

Joomla 1.0 wurde am 17. August 2005 veröffentlicht und seither kontinuierlich weiterentwickelt. Die aktuellste Version 4.2.1 wurde am 30. August 2022 freigegeben.

WordPress kam im Juni 2021 auf einen weltweiten Marktanteil von 64,9%, Shopify auf 5,6% und Joomla auf 3,2%. Joomla zählt somit zu den drei meistgenutzten CMS.

9.1 Was ist ein CMS?

Ein CMS ist eine (webbasierte) Anwendung, die mehreren Benutzern mit unterschiedlichen Berechtigungsstufen die Möglichkeit bietet, Inhalte, Daten oder Informationen eines Website-Projekts oder einer Intranet-Anwendung (ganz oder teilweise) zu verwalten.

Die Verwaltung von Inhalten bezieht sich auf die Erstellung, Bearbeitung, Archivierung, Veröffentlichung, gemeinsame Bearbeitung, Berichterstattung und Verteilung von Website-Inhalten, Daten und Informationen.


Links

Joomla Website (Englisch) joomla.org
Wikipedia-Eintrag Joomla

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Module

9.4 Module

Module sind einfache und flexible Erweiterungen, welche bestimmte Inhalte auf der Website anzeigen. Sie sind oftmals in einem «Kästchen» auf der Seite platziert. Sie werden Menüeinträgen zugewiesen und dadurch wird bestimmt, auf welchen Seiten sie sichtbar sind (z.B. Modul zur Anmeldung unten).

Anmeldung

Eine Modul-Position ist ein Platzhalter in einer Gestaltungsvorlage (Template) und teilt der Joomla-Anwendung mit, wo Module, die einer bestimmten Position zugewiesen sind, angezeigt werden sollen. Der Entwickler/Designer erzeugt in seinen Templates die Modulpositionen und hat somit die vollständige Kontrolle über deren Erscheinungsort.

Module werden im Frontend (Site-Module) oder im Backend (Admin-Module) angezeigt. Im Modul-Manager werden alle Module zentral verwaltet, die entsprechende Ebene wird übers Dropdown-Menü ausgewählt (Site oder Administrator).

Modul-Manager

Advanced Module Manager

Um die Anzeige der Module anhand weiterer Kriterien steuern zu können, wird mit Vorteil der Advanced Module Manager von Regular Labs verwendet. Bei dieser Erweiterung handelt es sich eigentlich um eine Komponente, welche den Joomla-eigenen Modul-Manager ersetzt, um zusätzliche Kontrolle über die Zuweisung zur Verfügung zu stellen.

Zuweisungs-Kriterien:

  • Joomla-Inhalt

  • Datum, Uhrzeit

  • Benutzer/-Rolle

  • Endgerät

  • Komponenten

  • Templates

  • URLs

  • Standort (Geolocation)

  • Sprache

  • ...


Links

Advanced Module Manager Module Manager
Joomla Dokumentation Module

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Plugins

9.3 Plugins

Plugins sind eine von fünf Erweiterungsarten in Joomla (Komponenten, Module, Plugins, Templates, Sprachen). Sie fügen Templates, Komponenten oder Modulen zusätzliche Funktionen hinzu, beispielsweise um PDFs zu generieren, Anmeldemethoden (z.B. Facebook-Anmeldung) zu ergänzen etc.

Ein Plugin wird wie eine Komponente installiert und muss danach in der Regel aktiviert werden. Viele Plugins verfügen über erweiterte Einstellungsmöglichkeiten, ohne dass dadurch Veränderungen am Code nötig sind.

Plugins sollten vor der Nutzung unbedingt auf Kompatibilität mit der eingesetzten Joomla-Version, mit der PHP-Version sowie auf mögliche Konflikte mit installierten Komponenten geprüft werden. Inkompatible Plugins sind häufig die Ursache für Fehlfunktionen und können im Extremfall sogar ganze Websites lahmlegen.

Einige Plugins werden bei der Joomla-Grundinstallation mitgeliefert (Suchindex, Datenschutz, Änderungsprotokoll etc.), andere beispielsweise bei der Installation von zusätzlichen Komponenten im System verankert. Es gibt allerdings auch völlig eigenständige Plugins, welche weder an die CMS-Kerndateien gebunden sind, noch durch eine Komponente installiert werden (z.B. Maps-, Galerien-, Performance-Plugins).

Zugriff

Vom Administrator-Menü ausgehend:

  • Dashboard  Site  Plugins wählen oder ...
  • System  Verwalten  Plugins wählen, dann ...
    • aus der Liste der Plugins den Namen des Plugins auswählen.

Links

Joomla-Dokumentation Plugins

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Komponenten

9.2 Komponenten

Joomla ist durch Komponenten erweiterbar. Komponenten sind Einheiten in Joomla, welche für verschiedene Einsatzzwecke Zusatzfunktionen zur Verfügung stellen. Sie haben zwei Hauptbestandteile: einen Administrations- und einen Site-Bereich.

Der Site-Bereich wird genutzt, um Seiten anzuzeigen, wenn sie von Besuchern während des normalen Betriebs der Website angefordert werden.

Der Administrations-Bereich bietet eine Schnittstelle, um die verschiedenen Aspekte der Komponente zu konfigurieren und zu verwalten.

Erweiterungs-Verzeichnis

Die meisten Erweiterungen sind im Joomla Extensions Directory zu finden. Dort stehen gesamthaft beinahe 6000 Erweiterungen zur Verfügung. Es gibt kostenlose und kostenpflichtige Erweiterungen.

Joomla Erweiterungen

Installation

Für die meisten Erweiterungen wird folgende Methode angewendet:

  • Installationspaket (.zip, .gz, .tar) auf den lokalen Rechner herunterladen

  • Im Backend der Website (Administration) Installieren → Erweiterungen wählen

  • In Schritt 1 heruntergeladene Paketdatei auf den Dropdown-Bereich ziehen oder per Klick auf den Button auswählen.

  • Erweiterung wird automatisch installiert.

WICHTIG
Ertweiterungen können weitere Installationsanweisungen enthalten. Oftmals müssen enthaltene Module/Plugins nach der Grundinstallation aktiviert werden, damit der ganze Funktionsumfang einer Erweiterung genutzt werden kann.

Tipp

Bei grossen Erweiterungspaketen ist es ratsam, vor Installation die Dokumentation des Herstellers zu lesen. Die meisten Erweiterungen haben Homepages und Foren, auf denen zusätzliche Informationen gefunden werden können. Viele Hersteller bieten raschen und unkomplizierten Support bei Fragen oder technischen Problemen.

Wichtige und nützliche Komponenten

Name Beschreibung Link
Akeeba Backup

Backup-Komplettlösung, welche eine Kopie der gesamten Website inklusive Dateien und Datenbanken erstellt und diese in einer Backup-Archivdatei speichert. Das Archiv kann auf derselben, auf einer anderen Website oder sogar auf einem völlig anderen Server wiederhergestellt werden. Das für die Wiederherstellung inkludierte Installationsskript ist im Sicherungsarchiv selbst enthalten. Vorteile: Es werden keine separaten Datei- oder Datenbank-Sicherungen und keine Drittanbieter-Tools benötigt.

Akeeba Backup
Admin Tools

Sicherheitskomponente mit Firewall- und Protokoll-Funktion, welche dabei hilft, beliebte Methoden zur Kompromittierung einer Website zu erkennen und diese blockiert, um die Sicherheit der Joomla-Website zu erhöhen. Ausserdem verfügt Admin Tools über mehrere Funktionen, die die Verwaltung der Website vereinfachen und deren Leistung erhöhen.

Admin Tools
JCE

Erweiterung, welche ein Set von wysiwyg-Tools (wysiwyg = what you see is what you get) zur Verfügung stellt, um das Schreiben von Beiträgen für die Joomla-Site zu vereinfachen. Der Editor greift aus Word/Excel bekannte Befehle und Elemente auf und hilft dabei, die Gestaltung der Beiträge zu verbessern, ohne Code schreiben zu müssen. JCE (= Joomla Content Editor) weist einen massiv grösseren Funktionsumfang im Vergleich zum in Joomla inkludierten Editor (TinyMCE) auf.

JCE
MightySites

Ermöglicht das Betreiben mehrerer Websites von einer einzigen Joomla-Installation / von einem Hosting-Konto aus (gleiche Dateien und Datenbanktabellen für alle Websites, einige wenige separate Tabellen) und/oder die gemeinsame Nutzung von Datenbankinhalten für mehrere Websites → Joomla Multisite-Manager

MightySites
JSitemap Pro

Fortschrittliche SEO-Komponente (SEO = Search Engine Opimization), zur Erzeugung von Sitemaps, um die Sichtbarkeit der Website zu erhöhen und um die Indexierung bei Google, Bing & Co. punktgenau zu steuern. Google Webmaster Tools/Search Console sowie die neuste Google Indexierungs-API sind in der Komponente implementiert.

JSitemap Pro
EasyBlog

Wird verwendet, um einen persönlichen Blog, einen Firmen-Blog, Kategorie-Blogs oder Team-Blogs zu erstellen. Die Komponente verfügt über zahlreiche Integrationen in soziale Netzwerke, stellt Kommentar-, Feed-, Bewertungs- und Abonnements-Funktionen zur Verfügung. EasyBlog ergänzt das oftmals bemängelte «Fehlen» einer ausgereiften Blog-Funktion in Joomla.

EasyBlog
AcyMailing

AcyMailing ist eine zuverlässige Newsletter- und E-Mail-Marketing-Erweiterung für Joomla. Sie ermöglicht es, eine unbegrenzte Anzahl von Abonnenten effizient zu verwalten, sie in Mailinglisten zu organisieren, personalisierte Newsletter zu versenden und diese zu automatisieren.

AcyMailing

Links

Joomla Extension Directory Joomla Erweiterungen

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MySQL

8. MySQL

MySQL ist eines der weitverbreitetsten Datenbankverwaltungs-Systeme und bildet die Grundlage für viele dynamische Webauftritte. Es wurde seit 1994 vom schwedischen Unternehmen MySQL AB entwickelt. Im 2008 wurde das Unternehmen von Sun Microsystems übernommen, dieses wiederum im Januar 2010 von Oracle.

8.1 Einsatzgebiete, Verbreitung

Ein bevorzugtes Einsatzgebiet von MySQL ist die Datenspeicherung für Webservices. MySQL wird dabei häufig in Verbindung mit dem Webserver Apache bzw. Nginx und der Skriptsprache PHP eingesetzt.

Viele Webdienste betreiben je nach Grösse und Bedarf eine Vielzahl von MySQL-Servern, über die die Zugriffe aus dem Netz abgewickelt werden. MySQL wird unter anderem verwendet von Flickr, YouTube, Facebook und Twitter.

Daneben wird MySQL in vielen Produkten als eingebettetes Datenbanksystem eingesetzt. MariaDB ist ein Fork von MySQL und zu MySQL kompatibel, so dass MySQL-Datenbanken recht einfach migriert werden können. Der Begründer von MySQL Monty Widenius hat nach dem Kauf von MySQL durch Oracle den neuen Fork entwickelt und erweitert diesen gemeinsam mit einem Team ehemaliger Core-Entwickler von MySQL, so dass weitere Features inzwischen verfügbar sind. Eine Rückmigration ist nach Nutzung dieser Features teilweise nicht mehr ohne Weiteres möglich.

MySQL ist auf vielen Unix-Varianten, macOS und Linux, aber auch auf Windows, OS/2 und i5/OS (ehemals OS/400) lauffähig. Seit Anfang 2008 gibt es auch eine Symbian-Variante.


Links

MySQL Website MySQL
Dokumentation (Englisch) Dokumentation

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PHP

7. PHP

PHP ist eine Scriptsprache, welche hauptsächlich zur Erstellung dynamischer Webseiten oder Webanwendungen verwendet wird. PHP ist freie Software, welche unter eigener Lizenz verbreitet wird und sich durch breite Datenbank-Unterstützung sowie die Verfügbarkeit zahlreicher Funktionsbibliotheken auszeichnet. PHP hiess ursprünglich «Personal Home Page Tools» und wird heute mit «PHP: Hypertext Preprocessor» bezeichnet. Die Scriptsprache wurde von Rasmus Lerdorf erfunden und erschien am 8. Juni 1995.

PHP wurde Anfang 2013 auf etwa 244 Millionen Websites eingesetzt und Anfang 2019 von 79% aller Websites als serverseitige Programmiersprache verwendet. PHP ist die am häufigsten verwendete serverseitige Programmiersprache und ist bei praktisch allen Hostern vorinstalliert.

7.1 Funktionsweise

PHP ist ein System, das PHP-Code serverseitig verarbeitet. Das bedeutet, dass der Quelltext nicht an den Webbrowser übermittelt wird, sondern an einen Interpreter auf dem Webserver. Erst die Ausgabe des PHP-Interpreters wird an den Browser geschickt. In den meisten Fällen ist das ein HTML-Dokument, wobei es mit PHP aber auch möglich ist, andere Dateitypen, wie Bilder oder PDF-Dateien, zu generieren.

Um eine PHP-Datei im Rahmen einer Webanwendung ausführen zu können, benötigt man ein System, das mit den in der Datei enthaltenen Anweisungen umgehen kann. Aus diesem Grund wird durch eine Schnittstelle, wie ISAPI oder CGI, der Interpreter von einem Server-Daemon oder Server-Dienst, wie Apache oder IIS, ausgeführt. Die Kombination von Linux/Windows/macOS als Betriebssystem, Apache als Webserver, MySQL als Datenbanksystem und PHP wird LAMP (für Linux), WAMP (für Windows) oder MAMP (für Mac OS X) genannt.

Fertige LAMP-, MAMP- und WAMP-Pakete, die das einzelne Laden und Konfigurieren von Paketen aus dem Internet unnötig machen, werden etwa im Projekt XAMPP entwickelt. Hier gibt es Versionen für Linux, Solaris, Windows und Mac OS X, die jedoch nur für Test- und Entwicklungsumgebungen genutzt werden sollen.

Da PHP normalerweise in einer Webserver-Umgebung läuft, unterliegt es auch dem zustandslosen HTTP. Jede PHP-Seite belastet den Webserver durch den Interpreter, zudem arbeitet der Interpreter den Quelltext bei jedem Aufruf erneut ab. Das mindert die Reaktionsgeschwindigkeit des Servers und erhöht die Last. Um dem entgegenzuwirken, stehen verschiedene Bytecode-Caches zur Verfügung, die eine zur Ausführung vorbereitete Version des Programmes zwischenspeichern und somit den Zugriff auf diese Datei beim nächsten Aufruf beschleunigen. Mit PHP lassen sich auch kommandozeilenorientierte Skripte schreiben, die vom Internet unabhängig sind.

7.2 Was kann PHP?

PHP ist hauptsächlich auf serverseitige Skripte fokussiert. Daher kann man damit z.B. Formulardaten sammeln, dynamische Inhalte für Webseiten generieren oder Cookies senden und empfangen. Aber PHP kann noch viel mehr.

Es gibt drei Hauptgebiete, in denen PHP-Skripte genutzt werden.

  • Serverseitige Programmierung: Dies ist das traditionelle und auch Hauptfeld von PHP. Es werden drei Dinge benötigt, um damit arbeiten zu können: Den PHP-Parser (CGI oder Server-Modul), einen Webserver und einen Webbrowser.

  • Kommandozeilen-Programmierung: Es ist auch möglich PHP-Skripte zu schreiben, die ohne einen Server oder Browser arbeiten können. Dafür wird nur ein PHP-Parser benötigt. Die Art der Nutzung ist ideal für Programme, die regelmässig mittels cron job oder dem Task Scheduler (unter Windows) ausgeführt werden. Die Skripte können ausserdem verwendet werden, um einfache Textprozessierung auszuführen.

  • Schreiben von Desktop-Applikationen: PHP ist dafür nicht die allerbeste Sprache.

7.3 Beispiel

echo "Hallo Welt!";

Ausgabe: Hallo Welt!

Anstatt ein Programm mit vielen Anweisungen zur Ausgabe von HTML zu schreiben, schreibt man etwas HTML und bettet einige Anweisungen ein, die irgendetwas tun (wie hier «Hallo Welt!» auszugeben). Der PHP-Code steht zwischen speziellen Anfangs- und Abschluss-Verarbeitungsinstruktionen, mit denen man in den «PHP-Modus» und zurück wechseln kann.

PHP unterscheidet sich von clientseitigen Sprachen wie Javascript dadurch, dass der Code auf dem Server ausgeführt wird und dort HTML-Ausgaben generiert, die an den Client gesendet werden. Der Client erhält also nur das Ergebnis der Skriptausführung, ohne dass es möglich ist herauszufinden, wie der eigentliche Code aussieht.


Links

PHP PHP
PHP Handbuch Deutsch Handbuch
Funktionsreferenz Referenz

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Control Panels

Hosting Control Panels

Hosting Control Panels sind heutzutage praktisch unerlässlich. Sie ermöglichen Webmastern/Administratoren die Verwaltung von einer oder mehreren Domänen sowie von (fast) allen damit zusammenhängenden Diensten wie E-Mail-Konten, FTP-Zugängen, Verschlüsselung, Datenbanken etc. Zudem können über die Control Panels zahlreiche Aufgaben automatisiert werden.

Drei der populärsten und damit weitverbreitetsten Control Panels sind Plesk, cPanel und DirectAdmin.

Plesk

Plesk ist das beliebteste kommerzielle Hosting Control Panel auf dem Markt. Es wurde für Linux und Windows entwickelt und bietet monatliche oder jährliche Lizenzen für dedizierte Server wie auch für virtuelle private Server (VPS). Bei vielen Hosting-Anbietern ist ein Zugang aufs Plesk Control Panel inkludiert.

Plesk-Features

  • SSH-Zugriff

  • Erweiterte Sicherheit (SSL)

  • Monitoring, Logs

  • 100+ Erweiterungen

  • für diverse CMS vorbereitet (Wordpress, Drupal, Joomla)

  • DNS-Verwaltung

  • Backup-Funktionalität

  • Dateimanager

  • Datenbank-Verwaltung

  • phpMyAdmin Zugang

  • erweiterte PHP-Einstellungen

Entwickler: Plesk International GmbH
Neueste Version: Plesk Obsidian

Lizenz: proprietär

Plesk

cPanel

cPanel ist ein intuitives Hosting Control Panel, das sich an kleine und mittlere Unternehmen, Entwickler, Digitalagenturen und Hosting-Anbieter richtet. Es ist nur für CentOS- und CloudLinux-Distributionen verfügbar und bietet eine kostenlose Testversion sowie verschiedene kostenpflichtige Lizenzen. Bei vielen Anbietern ist ein Zugang aufs cPanel im Hosting-Abo inkludiert.

cPanel-Features

  • SSH-Zugriff

  • Erweiterte Sicherheit (SSL)

  • zahlreiche Erweiterungen

  • für diverse CMS vorbereitet (Wordpress, Drupal, Joomla)

  • DNS-Verwaltung

  • Backup-Funktionalität

  • Dateimanager

  • Datenbank-Verwaltung

  • phpMyAdmin Zugang

  • Apps-Installer (Softaculous)

  • erweiterte PHP-Einstellungen

Entwickler: cPanel, L.L.C.
Neuste Version: cPanel 11.104.0.1

Lizenz: proprietär

cPanel

DirectAdmin

DirectAdmin ist ein benutzerfreundliches und leistungsstarkes Hosting Control Panel. Es ist in hohem Masse anpassbar und kompatibel mit verschiedenen Linux-Distributionen, wie Ubuntu, Debian und RHEL. In der Schweiz wird DirectAdmin von praktisch keinem Hoster verwendet/zur Verfügung gestellt.

DirectAdmin-Features

  • SSH-Zugriff

  • Erweiterte Sicherheit (SSL)

  • inkludierte Config Server Firewall (csf)

  • für diverse CMS vorbereitet (Wordpress, Drupal, Joomla)

  • DNS-Verwaltung

  • Backup-Funktionalität

  • Dateimanager

  • Datenbank-Verwaltung

  • phpMyAdmin Zugang

  • Verschiedene Zugriffs-Ebenen (User, Admin)

  • erweiterte PHP-Einstellungen

Entwickler: JBMC Software
Neuste Version: 1.62.9

Lizenz: proprietär

DirectAdmin

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Instanzen

6. Provider, Hoster, Registrar

Der Provider ist nichts anderes als der Internet-Dienstanbieter, welcher die Internetverbindung sicherstellt. In der Schweiz sind dies Anbieter wie Swisscom, UPC, Sunrise oder Quickline. Der Provider hat keinen Einfluss auf eine Website, er stellt die Verbindung vom Hoster zum Besucher her.

Der Hoster stellt die Server zur Verfügung, auf welchen die Websites sowie weitere Inhalte gespeichert sind. Er stellt die ständige Erreichbarkeit der Website sowie verbundener Dienste (E-Mail, FTP etc.) sicher, ist für die Datensicherung zuständig und sorgt dafür, dass wichtige Tools wie Datenbanken, PHP, diverse Content Management Systeme (CMS) und Vieles mehr zur Verfügung stehen.

Der Registrar ist dafür verantwortlich, dass eine Website mittels Domainname gefunden wird. Bei ihm wird eine Domain registriert, welche danach durch einen DNS-Eintrag (= Eintrag im Domain Name System) mit dem richtigen Hoster «verbunden» wird. Früher war SWITCH der einzige Registrar in der Schweiz. Inzwischen können Hoster gleichzeitig auch Registrar sein, was eine Vereinfachung der administrativen Abläufe ermöglicht: Zwei Dienste → eine Rechnung

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